Meditationen

Die Meditationen bei Farben des Lebens sollen Ihnen die Möglichkeit und den Raum bieten, Ihre Meditationsübungen in Gemeinschaft zu praktizieren und sich auszutauschen.


Meditationsraum bei "Farben des Lebens"


Dienstag und Freitag von 10.00 bis 11.00 Uhr.
Montag und Donnerstag von 18.30 bis 19.30 Uhr.


Montag und Dienstag beginnt Sie mit etwa 15 minütigem Tanz, danach erfolgt eine ca. 45 minütige Meditation in Stille.
Donnerstag und Freitag beginnt Sie mit einer geführten Meditation, danach erfolgt eine Zeit der Stille.


Anschließend besteht immer die Möglichkeit einer gemütlichen Runde bei Kaffee, Tee und Gebäck. Bitte ca. 10 Minuten vorher kommen.

Kostenbeitrag: Fünf Euro.
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitte ich immer um vorherige telefonische Teilnahmebestätigung.

Für Einzelunterricht wenden Sie sich bitte an Mike Hoffmann.


Meditationsraum bei "Farben des Lebens"


Gedanken und Ratschlag zur Meditation

Einmal Ruhe in den Geist zu bekommen ist ein wichtiges Mittel der Meditation, nicht die eigentliche Absicht. Ohne dieses passende Mittel können wir jedoch den Zweck nicht erfüllen. Sinn und Zweck der Meditation ist Weisheit, Klarblick und Einsicht. Nur wenn wir diesen Zweck ernsthaft verfolgen, können wir die Meditation gut entwickeln.

Es gibt viele Meditationsmethoden. Buddha selbst lehrte vierzig Verschiedene. Wir können einige praktizieren, aber letztendlich ist eine Methode nichts als eine Methode, die den Geist auf einen Punkt oder ein Thema bringen soll.

Trotz dieser Vielzahl von Methoden führt die Meditation nur in zwei Richtungen:

Ruhe und Einsicht

Meditation besteht nicht nur darin, daß wir mit gekreuzten Beinen dasitzen und unseren Atem beobachten. Auch Achtsamkeit spielt eine zentrale Rolle dabei. Wir sollten die Achtsamkeit jedoch nicht gleich wieder aufgeben, wenn wir das Meditationskissen verlassen, sondern sollten sie während des ganzen Tages beibehalten.

Methode:
Diejenigen, die schon einige Jahre lang täglich meditieren, sollen die Methode weiterbenutzen, an die sie gewöhnt sind. Diejenigen, die eine Hilfestellung brauchen sollen eine Krücke verwenden.Diejenigen, die Zahlen mögen, können den Atem zählen. Jedes Mal wenn der Geist in die Ferne schweift, gehen wir zurück zur eins. Das verhindert, daß wir überlegen, bei welcher Zahl wir stehengeblieben sind, was vollkommen gleichgültig ist. Diejenigen, die lieber Worte statt Zahlen mögen, können sich ein Wort aussuchen wie zum Beispiel Lie beim einatmen und be beim Ausatmen.

Wer besser visualisieren kann stellt sich beim Atmen vor wie z.B. eine glitzernde Meereswelle in uns hinein und hinauszieht. Wenn keine der drei genannten Möglichkeiten Ihr Interesse geweckt hat, dann bleibt noch die Empfindung als Unterstützung der Konzentration. Wenn der Wind des Atems die Nasenlöcher berührt, entsteht dort eine Empfindung, die sich in der Nase fortsetzt und vielleicht bis in den Bauch spürbar ist. Beim Einatmen entsteht ein Gefühl der Erweiterung, beim Ausatmen ein Gefühl des Zusammenschrumpfens, der Leere.
Zahlen, Worte, Bilder oder Empfindungen können als Konzentrationsstütze verwendet werden. Wir suchen uns eine davon aus und behalten diese bei, bis wir sie genügend ausprobiert haben.

Wenn die Konzentration weiterhin sehr schwierig ist, können wir notfalls eine neue Stütze wählen. Später ist es uns möglich, daß wir die Konzentrationsstütze fallen lassen und uns nur auf den Atem beziehen, bis wir eines Tages alle Methoden loslassen können.

Die Methode ist noch nicht Meditation, wird uns aber dahin führen.

(Frei nach Buddhas Lehre)